Bremen und Ukraine laden zum Empfang in Berlin
Zum ukrainischen Unabhängigkeitstag richten Bremen und die ukrainische Botschaft am 7. September einen Empfang in Berlin aus.
Die Freie Hansestadt Bremen und die Botschaft der Ukraine richten am Montag, 7. September, einen Empfang zum 35. Jahrestag der Wiederherstellung der ukrainischen Unabhängigkeit aus. Veranstaltungsort ist die Bremer Landesvertretung in Berlin.
Erwartet werden der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Bremer Partnerregion Odesa. Die Bremer Staatsrätin Nancy Böhning, Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, soll die Gäste begrüßen.
Partnerschaft mit Odesa
Der ukrainische Unabhängigkeitstag erinnert an die staatliche Unabhängigkeit von 1991. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs hat der Anlass nach Angaben des Bremer Senats zusätzliches Gewicht.
Bremen und die Region Odesa sind seit 2022 durch eine Solidaritätspartnerschaft verbunden. Daraus entwickelten sich Hilfen im humanitären und medizinischen Bereich sowie Kontakte zwischen Behörden, zivilgesellschaftlichen Akteuren und weiteren Partnern. Böhning erklärte, Bremen wolle die Zusammenarbeit auch während des Krieges und beim späteren Wiederaufbau fortsetzen. Genannt wurden zudem Begegnungen sowie Kooperationen in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.
Landesvertretung als Gastgeberin
Bremen stellt für den Empfang seine Landesvertretung bereit, weil das Land die Präsidentschaft im Bundesrat innehat. Die Veranstaltung soll nach Senatsangaben auch den Austausch mit europäischen Partnern stärken. Im Mittelpunkt stehe die Unterstützung für eine freie und souveräne Zukunft der Ukraine sowie ein gerechter und dauerhafter Frieden.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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