Bremen stellt 235.000 Euro für nachhaltige Ernährung bereit

Eine neue Förderrichtlinie soll Projekte für klimafreundliche, gesunde und regionalere Ernährung bis Ende 2030 unterstützen.

Panorama 17. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Das Land Bremen will Projekte für ein nachhaltigeres und gesünderes Ernährungssystem mit insgesamt 235.000 Euro fördern. Die Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft hat die entsprechende Richtlinie am Donnerstag beschlossen. Sie soll nach ihrer Veröffentlichung im Bremischen Amtsblatt in Kraft treten und bis Ende 2030 gelten.

Unterstützt werden Vorhaben, die Klimaschutz, Ressourcenschonung und soziale Teilhabe im Bereich Ernährung verbinden. Auch Projekte zur Stärkung regionaler Lebensmittel und zur Verringerung von Lebensmittelverlusten fallen unter die Zielsetzung.

Förderung für verschiedene Akteure

Anträge können unter anderem Bildungseinrichtungen, Start-ups und weitere Akteurinnen und Akteure stellen. Die Förderung kann bis zu 95 Prozent der anerkannten Ausgaben abdecken. Dazu zählen Personal- und Honorarkosten, Material, Investitionen, Dienstleistungen sowie Ausgaben für Kommunikation, Reisen und Projektkoordination.

Ein gefördertes Projekt darf höchstens 24 Monate laufen. Anträge können fortlaufend eingereicht werden. Die Unterlagen sollen nach der Verkündung der Richtlinie über die Internetseite der Bio-Stadt Bremen verfügbar sein.

Teil der Klimastrategie

Die Richtlinie ist an die Klimaschutzstrategie 2038 und die vorgesehene Ernährungsstrategie des Landes Bremen gekoppelt. Nach Angaben der Umweltressortleitung sollen damit konkrete Maßnahmen ermöglicht werden, die Ernährung, Gesundheit, Klima- und Ressourcenschutz sowie regionale Wertschöpfung zusammenbringen.

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