Wirtschaft

Bremen steigt im Sicherheitsranking der Regionalflughäfen auf Platz vier

Der Flughafen Bremen verbessert sich im Sicherheitscheck der Vereinigung Cockpit von Rang sechs auf Rang vier. Ausschlaggebend sind Änderungen am Instrumentenlandesystem.

03. August 2026, 10:21 Uhr 1 Min. Lesezeit 5 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Flughafen Bremen (Archivfoto)
Flughafen Bremen (Archivfoto) | Foto: Carsten Steger / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Flughafen Bremen hat sich im Sicherheitsranking 2026 der Vereinigung Cockpit um zwei Plätze verbessert. Im Vergleich der Regionalflughäfen belegt er Rang vier, nachdem er 2025 auf Platz sechs gelegen hatte.

Als Grund nennt der Check technische Anpassungen an der Landebahn 09. Das Entfernungsmessgerät DME und der Landekurssender LOC wurden dort zusammengeführt. Beide Systeme gehören zum Instrumentenlandesystem ILS, das Flugzeuge bei Anflügen unterstützt.

Technik bringt Aufstieg

Die Bewertung hebt außerdem die Ausstattung des Flughafens hervor. Die in Ost-West-Richtung verlaufende Start- und Landebahn ist 2040 Meter lang. Sie ist für Flugbetrieb nach CAT 3B zugelassen, also auch für Landungen bei sehr eingeschränkter Sicht unter festgelegten technischen Voraussetzungen.

Empfehlung zu Stopbars

Trotz der besseren Platzierung sieht die Vereinigung Cockpit weiteren Handlungsbedarf. Sie empfiehlt, sogenannte Stopbars durchgehend zu nutzen. Diese roten Haltesignale an Rollwegen sollen verhindern, dass Flugzeuge oder Fahrzeuge ohne Freigabe auf eine Start- oder Landebahn gelangen. Solche Situationen werden in der Luftfahrt als Runway Incursions bezeichnet.

Offen bleibt laut Check zudem, ob Pilotenverbände in die örtlichen Teams zur Start- und Landebahnsicherheit eingebunden werden. Aussagen des Flughafens zu den Empfehlungen enthält die vorliegende Bewertung nicht.

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