Bremen macht größten Sprung im Nachhaltigkeitsindex

Bremen verbessert sich im internationalen GDS-Index um 22,3 Prozentpunkte. Dafür erhält die Stadt die Auszeichnung „Most Improved Destination“.

Wirtschaft 24. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremen macht größten Sprung im Nachhaltigkeitsindex
Foto: WFB Wirtschaftsförderung Bremen

Bremen hat beim Global Destination Sustainability Index 2026 den größten Fortschritt aller erneut bewerteten Reiseziele erzielt. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Ergebnis der Stadt um 22,3 Prozentpunkte. Dafür erhält Bremen die internationale Auszeichnung „Most Improved Destination“.

Die Hansestadt nimmt zum zweiten Mal an dem Vergleich teil. Der GDS-Index untersucht, wie nachhaltig Städte als Tourismus-, Tagungs- und Kongressstandorte aufgestellt sind. Bremens konkreter Gesamtwert und die Position in der Rangliste wurden in der Mitteilung der Wirtschaftsförderung Bremen nicht genannt.

Mehr als 70 Kriterien

In die Bewertung fließen mehr als 70 Indikatoren ein. Sie betreffen unter anderem Klimaschutz, Mobilität und biologische Vielfalt sowie Barrierefreiheit, Diversität und Beteiligungsmöglichkeiten. Untersucht werden außerdem Hotels, der Flughafen, Messe- und Tagungsorte, touristische Attraktionen und die Arbeit der jeweiligen Tourismusorganisation.

Nach Angaben der Wirtschaftsförderung trugen unter anderem die Tourismusstrategie Bremen 2030+, ein Programm des Bremen Convention Bureau, der Ausbau eines Nachhaltigkeitsnetzwerks und das Projekt BremenPay zur Entwicklung bei. Der Vergleich soll zugleich zeigen, in welchen Bereichen weiterer Handlungsbedarf besteht.

Helsinki an der Spitze

Den höchsten Gesamtwert erreicht 2026 Helsinki mit 92,94 Prozent. Dahinter folgen Göteborg und Kopenhagen. Insgesamt verbesserten sich 89 Prozent der Destinationen, die sowohl 2025 als auch 2026 bewertet wurden.

Der Index wird in diesem Jahr zum elften Mal erstellt. Eine Teilnahme oder gute Bewertung bedeutet nach Darstellung der Verantwortlichen nicht, dass ein Reiseziel bereits vollständig nachhaltig arbeitet. Der Vergleich bildet vielmehr nachgewiesene Maßnahmen und Fortschritte ab. Bremen will die Ergebnisse daher auch nutzen, um weitere Verbesserungen im Tourismus- und Veranstaltungsbereich anzustoßen.

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