Politik

Bremen fordert Maßnahmen gegen Gewalt im ÖPNV

Senatorin Ünsal fordert nach tödlichem Angriff entschlossenes Handeln für mehr Sicherheit.

25. März 2026, 17:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 6 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter und über 3.200 Übergriffen auf Bahnmitarbeitende im vergangenen Jahr, fordert das Land Bremen auf der Verkehrsministerkonferenz schnelles Handeln. Senatorin Özlem Ünsal betonte, dass Sicherheit die Grundlage für das Vertrauen der Menschen in den öffentlichen Nahverkehr sei.

Bremen setzt auf Personalpräsenz im öffentlichen Raum statt auf rein technische Lösungen. Seit 2022 finanziert das Land zusätzliches Sicherheitspersonal im Expresskreuz Bremen/Niedersachsen. Am Bremer Hauptbahnhof sorgen gemischte Teams aus Polizei und Sicherheitsdiensten für mehr Sicherheit.

Ünsal kritisiert rein technische Ansätze und unterstreicht die Bedeutung von menschlicher Präsenz: "Kameras klären im Nachhinein auf, schützen aber nicht im entscheidenden Moment." Bremen setzt daher auf eine risikoorientierte Stärkung der Personalpräsenz.

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