Bremen finanziert Klimaschutzagentur Energiekonsens auch 2027
Die Klimaschutzagentur Energiekonsens kann ihre Arbeit 2027 fortsetzen. Auch die Energieeffizienzberatung für Bremer Betriebe wird weiter finanziert.
Die Bremer Klimaschutzagentur Energiekonsens erhält auch 2027 eine finanzielle Absicherung. Das hat die staatliche Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft am 5. November beschlossen. Damit können die Beratungs- und Informationsangebote für Privathaushalte, Unternehmen und weitere Akteure in Bremen und Bremerhaven fortgesetzt werden.
Die gemeinnützige Agentur unterstützt unter anderem beim Energiesparen und bei der effizienteren Nutzung von Gebäuden. Ziel ist es, Energieverbrauch, Kosten und CO2-Ausstoß zu senken. Zur Höhe der beschlossenen Finanzierung machte die Umweltbehörde keine Angaben.
Beratung für Betriebe
Die Deputation stimmte außerdem der Fortführung und Finanzierung des Projekts „Mehr Energieeffizienz für Bremer Unternehmen“ zu. Das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanzierte Programm richtet sich vor allem an kleine und mittlere Betriebe im Land Bremen.
Energiekonsens bietet den teilnehmenden Unternehmen Beratungen, Analysen und Netzwerkformate an. Dadurch sollen sie Einsparmöglichkeiten erkennen und geeignete Maßnahmen umsetzen können. Bis September 2026 wurden nach Angaben der Umweltbehörde 171 der vorgesehenen 200 Unternehmen erreicht.
Klimaziele im Blick
Mit der längeren Projektlaufzeit sollen bereits begonnene Beratungsprozesse bis zur praktischen Umsetzung begleitet werden. Energieeffizienzmaßnahmen würden häufig erst mit zeitlichem Abstand nach einer Analyse oder Beratung realisiert, teilte die Behörde mit.
Die Förderung ist Teil der Bremer Klimapolitik. Die Bürgerschaft verfolgt das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 60 Prozent zu reduzieren. Bis 2038 soll das Land klimaneutral werden. Unternehmen sollen dazu insbesondere durch einen geringeren Energieverbrauch beitragen.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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