Bremen baut Busnetz aus: Neue Metrobuslinien starten 2027
Neue Direktverbindungen und dichtere Takte sollen Bremens Busverkehr stärken. Der Senat stellt dafür bis 2029 rund 13,3 Millionen Euro bereit.
Bremen erweitert 2027 sein Busangebot. Der Senat hat neue Metrobuslinien, zusätzliche Verbindungen und dichtere Takte beschlossen. Die Änderungen sollen im Bremer Osten im März beginnen. Die Linien 26 und 27 folgen im Mai. Für die Jahre 2027 bis 2029 sind rund 13,3 Millionen Euro eingeplant.
Die BSAG rechnet auf Grundlage ihres Verkehrsmodells mit etwa 1,5 Millionen zusätzlichen Fahrgästen pro Jahr. Für den Ausbau benötigt das Unternehmen rund 90 weitere Fahrerinnen und Fahrer.
Neue Verbindung im Osten
Eine neue Metrobuslinie soll montags bis samstags tagsüber alle zehn Minuten vom Bahnhof Mahndorf über Arbergen-Nord, Hemelingen, Föhrenstraße, Stresemannstraße und Bismarckstraße zum Hauptbahnhof fahren. Anschließend geht es über die Domsheide nach Findorff. Arbergen und Hemelingen erhalten damit eine direkte Verbindung in die Innenstadt. In Hemelingen ersetzt die Linie die bisherigen Linien 40, 41 und 44.
Die Linie 25 wird ebenfalls zum Metrobus und fährt werktags tagsüber weiterhin alle 7,5 Minuten. Auf dem gemeinsamen Abschnitt beider Linien sind 12 bis 14 Fahrten je Stunde vorgesehen.
Mehr Busse zur Osterholzer Heerstraße
Zwischen Weserpark und Weserwehr entsteht eine neue Linie über die Osterholzer Heerstraße im 15-Minuten-Takt. Eine weitere Verbindung führt tagsüber alle 30 Minuten von Mahndorf über Arbergen und Hemelingen zum Weserwehr. Sie ersetzt die Linien 40 und 41S.
26 und 27 im Zehn-Minuten-Takt
Die Linien 26 und 27 werden ebenfalls zu Metrobussen. Die 26 verbindet Überseestadt, Findorff, Hauptbahnhof, Huckelriede, Habenhausen und Arsten-Nord alle zehn Minuten. Jede zweite Fahrt führt bis zum Klinikum Links der Weser. Die 27 fährt im gleichen Takt zwischen Weidedamm-Nord und Brinkum-Nord.
Zwischen Huckelriede und Hauptbahnhof ergänzen sich beide Linien tagsüber zu einem Fünf-Minuten-Takt. Wegen begrenzter Kapazitäten auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke wird zugleich die Linie 63 verlegt. Sie soll künftig über die Wilhelm-Kaisen-Brücke und die Domsheide fahren.
Originalquelle
Senatspressestelle BremenKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.