Bovenschulte fordert robusten Kampf gegen Antisemitismus
Bremens Bürgermeister Bovenschulte betont bei Gedenkstunde im Bundestag die Notwendigkeit eines entschlossenen Vorgehens gegen Antisemitismus.
Bremens Bürgermeister Bovenschulte betont bei Gedenkstunde im Bundestag die Notwendigkeit eines entschlossenen Vorgehens gegen Antisemitismus.
Der Deutsche Bundestag gedachte am 28. Januar 2026 der Opfer des Nationalsozialismus. Bürgermeister Andreas Bovenschulte, als Bundesratspräsident anwesend, hob die Bedeutung eines robusten Kampfes gegen Antisemitismus hervor. Die Gedenkrede hielt Tova Friedman, eine Holocaustüberlebende, die ihre Erfahrungen in Auschwitz schilderte und eindringlich gegen Antisemitismus appellierte.
In seiner Ansprache erklärte Bovenschulte: "Die Rede von Frau Friedman hat mich tief beeindruckt. Sie forderte, dass wir, sowohl der Staat als auch die Bürgerinnen und Bürger, entschlossener gegen Antisemitismus vorgehen müssen." Bovenschulte betonte, dass Antisemitismus nicht nur Jüdinnen und Juden betrifft, sondern auch die Demokratie und freie Gesellschaft bedroht.
Tova Friedman überlebte als Kind das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Heute lebt sie in den USA und nutzt Plattformen wie TikTok, um junge Menschen über die Shoah aufzuklären. Ihr Kanal erreicht über eine halbe Million Follower.
Weitere Informationen zur Gedenkstunde sind auf der Webseite des Bundestages verfügbar.