BEK will Vorwürfe in Gemeinde Gröpelingen und Oslebshausen aufklären
Nach Vorwürfen sexualisierter Grenzüberschreitungen arbeitet die Bremische Evangelische Kirche nach eigenen Angaben mit den zuständigen Behörden zusammen.
Gegenstand von Vorwürfen wegen sexualisierter Grenzüberschreitungen ist die Evangelische Gemeinde Gröpelingen und Oslebshausen. Die Bremische Evangelische Kirche (BEK) teilte am Mittwoch mit, sie wolle die Angelegenheit umfassend aufklären und stehe dazu im Austausch mit den zuständigen Behörden.
Weitere Angaben zum Hintergrund der Vorwürfe, zu möglichen Tatzeiträumen oder zur Zahl der Betroffenen machte die Kirche nicht. Auch zu möglichen beschuldigten Personen nannte sie keine Details.
Hinweise und Unterstützung
Die BEK erklärte, betroffene Menschen schützen und unterstützen zu wollen. Personen, die selbst betroffen sind oder Informationen geben können, sollen sich an die Fachstelle Sexualisierte Gewalt der Bremischen Evangelischen Kirche wenden.
Die Kirche betonte, sie wolle Hinweise auf Grenzüberschreitungen unabhängig davon verfolgen, wie lange mögliche Vorfälle zurückliegen. Zugleich kündigten die BEK und die Gemeinde an, das erlittene Unrecht aufzuarbeiten.
Keine weiteren Details
Die Mitteilung lässt offen, ob bereits Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden und welche Behörden konkret eingebunden sind. Die BEK spricht von einem engen und kooperativen Austausch mit den zuständigen Stellen. Ziel sei Transparenz bei der Aufklärung der Vorwürfe.
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