Balgequartier startet Fünfjahresprogramm für die Innenstadt
Eigentümer im Balgequartier finanzieren bis 2031 Maßnahmen für Sauberkeit, Sicherheit, Quartiersmanagement und Veranstaltungen.
Im Balgequartier in der Bremer Innenstadt hat ein Business Improvement District (BID) seine Arbeit aufgenommen. In den kommenden fünf Jahren wollen die Grundstückseigentümer insgesamt 2,6 Millionen Euro für die Entwicklung des Gebiets bereitstellen. Öffentliche Mittel sind für das Programm nicht vorgesehen.
Das BID soll Maßnahmen für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung finanzieren. Geplant sind außerdem ein Quartiersmanagement, eine stärkere Vermarktung des Bereichs sowie Veranstaltungsformate. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu steigern und Handel, Gastronomie sowie Dienstleister im Quartier zu stärken.
Abgrenzung des Quartiers
Ein Business Improvement District ist ein räumlich festgelegtes Gebiet, in dem alle Eigentümer entsprechend der Größe ihrer Grundstücke in einen gemeinsamen Fonds einzahlen. Die Einrichtung eines BID wird auf Antrag der Anlieger von der Stadtbürgerschaft beschlossen.
Zum BID Balgequartier gehören die Langenstraße, die Böttcherstraße, Hinter dem Schütting, der Innenhof Langenstraße, der Jacobshof und der Bereich am Atlantic Grand Hotel. Die Initiative wurde von einer großen Mehrheit der Anlieger angestoßen.
Investitionen im Umfeld
Das Quartier hat in den vergangenen Jahren bereits größere Veränderungen erlebt. Genannt werden Investitionen in das Jacobs-Haus und das Essighaus. Zudem entsteht an der Ecke zum Marktplatz das Stadtmusikantenhaus.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte den Start des BID. Das Modell eröffne Eigentümern die Möglichkeit, die unmittelbare Umgebung ihrer Immobilien mitzugestalten. Die nun beschlossenen Maßnahmen sollen bis 2031 umgesetzt werden.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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