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B51-Ausbau zwischen Bassum und Fahrenhorst erneut gestoppt

Der geplante 2+1-Ausbau der B51 wird nicht weiter im Planfeststellungsverfahren verfolgt. Kommunen und Bürgerinitiative begrüßen den Schritt.

24. Juli 2026, 16:06 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert

Der geplante 2+1-Ausbau der B51 wird nicht weiter im Planfeststellungsverfahren verfolgt. Kommunen und Bürgerinitiative begrüßen den Schritt.

Das Planfeststellungsverfahren für den geplanten 2+1-Ausbau der Bundesstraße 51 zwischen Bassum und Fahrenhorst ist erneut eingestellt worden. Zuständig für die Entscheidung ist der Landkreis Diepholz. Damit endet vorerst ein seit Jahren umstrittenes Vorhaben auf der wichtigen Verbindung in Richtung Bremen.

Der Ausbau war seit 2008 in der Diskussion. Anlass waren schwere, teils tödliche Unfälle, insbesondere im Bereich zwischen Klenkenborstel und dem Alten Rasthaus. Einen Antrag für das Projekt hatte die Straßenbauverwaltung im März 2018 eingereicht.

Große Eingriffe geplant

Vorgesehen war ein abschnittsweiser Ausbau mit zwei Fahrstreifen in einer Richtung und einem in der Gegenrichtung. Neben der breiteren Fahrbahn hätten Rad- und Wirtschaftswege sowie parallel verlaufende Gemeindeverbindungsstraßen angepasst oder neu gebaut werden müssen.

Auch die Landesstraße 340 aus Richtung Harpstedt sollte bis zur Einmündung Nordwohlde verlegt werden. Dadurch wäre aus zwei Abbiegemöglichkeiten ein gemeinsamer Knotenpunkt geworden. Nach den Planungen hätte zudem ein Gebäude weichen müssen. Für das Projekt wären 413 Bäume gefällt, 9000 Quadratmeter Wald gerodet und rund sechs Hektar Fläche versiegelt worden.

Unterschiedliche Reaktionen

Die Stadt Bassum, die Gemeinde Stuhr und eine Bürgerinitiative begrüßen das Ende des Verfahrens. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie die Industrie- und Handelskammer reagieren dagegen mit Unverständnis.

Ungeachtet des gestoppten Ausbaus bleibt die Verkehrssicherheit auf der Strecke ein Thema. Als mögliche Maßnahmen gelten zusätzliche Ausweichstellen für langsamere landwirtschaftliche Fahrzeuge. Auch der Bereich an der Nordwohlder Dorfstraße und der Zuführung der L340 wird weiterhin als problematisch bewertet.

Originalquelle

Syker Kurier

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