Panorama

Arktische Sedimente können alten Kohlenstoff binden

Forschende aus Bremerhaven und Bremen sehen im Meeresboden der Arktis ein mögliches Reservoir für Kohlenstoff aus tauendem Permafrost.

04. August 2026, 13:20 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
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Universität Bremen (Logo) | Foto: Universität Bremen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Arktische Bodensedimente können nach Einschätzung von Forschenden alten Kohlenstoff aufnehmen, der beim Auftauen von Permafrost freigesetzt wird. Dadurch könnte ein Teil dieses Kohlenstoffs im Meeresboden gebunden bleiben, statt zu Treibhausgasen umgewandelt zu werden.

Kohlenstoff im Meeresboden

Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Die Forschenden haben sich mit der Menge an Kohlenstoff in Sedimenten am Boden der arktischen Meere befasst.

Permafrost bezeichnet dauerhaft gefrorenen Boden. Wenn er infolge steigender Temperaturen taut, kann darin über lange Zeit gespeicherter Kohlenstoff freigesetzt werden. Die Untersuchung verweist darauf, dass Sedimente in der Arktis in diesem Prozess eine Speicherfunktion übernehmen können.

Speicherfunktion untersucht

Nach Darstellung der Forschenden wird der in den Sedimenten zurückgehaltene alte Kohlenstoff nicht unmittelbar in Treibhausgase überführt. Damit rückt der Meeresboden als möglicher Faktor für den Verbleib von Kohlenstoff aus tauendem Permafrost in den Blick. Angaben zur konkret ermittelten Kohlenstoffmenge enthält die vorliegende Mitteilung nicht.

Orte

Bremerhaven

Originalquelle

Izvestia

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