Analyse: Viele Beschäftigte in Bremen sehen keine Reserven mehr
Eine Untersuchung der Arbeitnehmerkammer Bremen zeigt: Für viele Beschäftigte in Bremen und Bremerhaven ist eine Ausweitung der Arbeitszeit keine Option.
Viele Beschäftigte in Bremen und Bremerhaven können oder wollen ihre Arbeitszeit nach einer Analyse der Arbeitnehmerkammer Bremen nicht weiter erhöhen. Die Untersuchung verweist auf hohe Belastungen im Arbeitsalltag und begrenzte persönliche Reserven.
Damit stellt die Arbeitnehmerkammer die Annahme infrage, dass sich ein größerer Arbeitskräftebedarf vor allem durch längere Arbeitszeiten decken lässt. Für einen Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei dies unter den bestehenden Bedingungen keine realistische Möglichkeit.
Belastung setzt Grenzen
Die Auswertung richtet den Blick auf Menschen, die bereits heute stark gefordert sind. Nach Einschätzung der Arbeitnehmerkammer stoßen viele von ihnen an ihre Belastungsgrenzen. Das betrifft sowohl die Bereitschaft als auch die Möglichkeit, mehr zu arbeiten.
Die Analyse bezieht sich auf Beschäftigte in beiden Städten des Landes Bremen. Angaben dazu, welche Branchen besonders betroffen sind oder wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erfasst wurden, liegen in der Meldung nicht vor.
Arbeitszeit nicht beliebig ausweitbar
Die Ergebnisse fallen in eine Debatte über Fachkräftebedarf und längere Erwerbszeiten. Die Arbeitnehmerkammer macht mit ihrer Untersuchung deutlich, dass zusätzliche Arbeitsstunden nicht für alle Beschäftigten eine umsetzbare Lösung sind. Arbeitsbelastung und individuelle Grenzen müssten dabei berücksichtigt werden.
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