Amtsinhaberinnen gewinnen Wahlen in Stadt und Landkreis Osnabrück

Anna Kebschull bleibt Landrätin, Katharina Pötter Oberbürgermeisterin: In Stadt und Landkreis Osnabrück haben sich die Amtsinhaberinnen durchgesetzt.

Politik 27. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Katharina Pötter (Archivfoto)
Katharina Pötter (Archivfoto) | Foto: Stefanie Hiekmann / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In Stadt und Landkreis Osnabrück bleiben die bisherigen Verwaltungschefinnen im Amt. Anna Kebschull gewann die Stichwahl um das Landratsamt mit 64,7 Prozent. In der Stadt setzte sich Oberbürgermeisterin Katharina Pötter von der CDU mit 56,95 Prozent durch.

Kebschulls Herausforderer Thomas Spieker von der CDU erreichte nach dem vom Landkreis veröffentlichten vorläufigen Ergebnis 35,3 Prozent. Die seit 2019 amtierende Landrätin war dieses Mal als Einzelbewerberin angetreten. Unterstützt wurde sie weiterhin von den Grünen.

Kebschull ohne Parteiticket

Bei ihrer ersten Wahl vor sieben Jahren war Kebschull noch Kandidatin der Grünen. Nach Angaben der Partei war sie damals die erste Grünen-Politikerin, die an die Spitze eines Landkreises gewählt wurde. Ihren jetzigen Antritt ohne Parteiticket hatte sie mit dem Ziel begründet, die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg zu stärken.

Bereits im ersten Wahlgang hatte Kebschull mit 33,8 Prozent vorne gelegen. Spieker war damals auf 25,0 Prozent gekommen. Da niemand die absolute Mehrheit erreichte, wurde die Stichwahl notwendig.

Pötter beginnt zweite Amtszeit

Auch in der Stadt Osnabrück behauptete sich die Amtsinhaberin. Katharina Pötter erhielt 56,95 Prozent der Stimmen. Ihr Gegenkandidat Volker Bajus von den Grünen kam auf 43,05 Prozent. Die CDU-Politikerin geht damit in ihre zweite Amtszeit als Oberbürgermeisterin.

Wie schon bei Pötters erster Wahl stand ihr ein Bewerber der Grünen gegenüber. Im neu gewählten Stadtrat bleiben die Kräfteverhältnisse eng: Die Grünen wurden bei der Kommunalwahl knapp stärkste Partei vor der CDU.

Originalquelle

Nordsee-Zeitung

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