A27-Unfall: Bremer auf Gegenfahrbahn von Auto erfasst
Nach einer Kollision bei Hagen lief ein 43-Jähriger auf die Gegenfahrbahn und wurde angefahren. Der zunächst geflüchtete Autofahrer ist ermittelt.
Bei einem schweren Unfall auf der A27 nahe Hagen im Bremischen ist am Mittwoch ein 43 Jahre alter Bremer leicht verletzt worden. Er war zunächst mit seinem Auto auf einen Lastwagen aufgefahren. Anschließend geriet er zu Fuß auf die Gegenfahrbahn und wurde dort von einem weiteren Wagen erfasst.
Die Autobahn wurde für die Unfallaufnahme und Bergung etwa zwei Stunden lang in beiden Richtungen gesperrt. In Richtung Bremen konnte danach eine Fahrspur wieder geöffnet werden. Richtung Cuxhaven sollte die Vollsperrung nach Einschätzung der Polizei voraussichtlich gegen 18 Uhr enden.
Auto überschlägt sich
Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr kurz hinter der Anschlussstelle Hagen in Fahrtrichtung Cuxhaven. Nach Angaben der Polizei fuhr der Bremer ungebremst auf den Lastwagen eines 33-Jährigen aus Litauen auf. Ein nachfolgender 23 Jahre alter Autofahrer aus Hannover konnte nicht mehr ausweichen und prallte ebenfalls gegen den Wagen des 43-Jährigen. Dieser überschlug sich und blieb auf dem Hauptfahrstreifen liegen.
Der Lastwagenfahrer und der 23-Jährige blieben unverletzt. Insgesamt waren drei Autos und ein Lastwagen an dem Geschehen beteiligt. Den Schaden schätzt die Polizei auf einen Betrag im oberen fünfstelligen Bereich.
Fahrer zunächst weitergefahren
Der 43-Jährige verließ nach der Kollision sein Fahrzeug. Vermutlich in einer psychischen Ausnahmesituation überquerte er die Mittelschutzplanke. Auf der Gegenfahrbahn wurde er vom Auto eines 55-Jährigen aus Nordenham erfasst und leicht verletzt.
Der 55-Jährige fuhr anschließend in Richtung Bremen weiter, ohne sich um den Verletzten oder den Unfall zu kümmern. Mithilfe von Zeugenaussagen konnte die Polizei den Mann nach eigenen Angaben inzwischen ermitteln.
Schauplatz
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Polizei CuxhavenKommentare
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