A1 Richtung Osnabrück nach Sattelzug-Unfall wieder frei
Ein Sattelzug geriet bei Harpstedt in ein Baufeld und verschob eine Betonwand. Nach mehr als acht Stunden wurde die A1 wieder freigegeben.
Nach einem Sattelzug-Unfall ist die Autobahn 1 in Richtung Osnabrück am Mittwochabend wieder freigegeben worden. Die Sperrung zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Mackenstedt endete nach Angaben der Polizei um 20.30 Uhr. Zuvor waren die Fahrbahn gereinigt und beschädigte Schutzwände instand gesetzt worden.
Der Unfall hatte sich am 21. Oktober gegen 12.15 Uhr ereignet. Ein 66 Jahre alter Lastwagenfahrer aus Greven im Kreis Steinfurt war mit seinem Sattelzug in Richtung Osnabrück unterwegs. In einem Baustellenbereich wurde der Verkehr nach links geführt. Dort kam der Sattelzug ohne Beteiligung eines weiteren Fahrzeugs nach rechts von der Straße ab.
Betonwand blockiert Fahrbahn
Das Gespann überfuhr mehrere Warnbaken und gelangte in das Baufeld. Beim Versuch, wieder auf die Fahrbahn zu fahren, verschob der Fahrer eine Gleitschutzwand aus Beton. Diese versperrte anschließend die gesamte Richtungsfahrbahn.
Der 66-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten ihn am Unfallort. Eine Behandlung im Krankenhaus war laut Polizei nicht erforderlich.
Schaden von 80.000 Euro
Die Sattelzugmaschine war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Bergung, die Reparatur der Betonwand und die Reinigung sperrte die Autobahnmeisterei die A1 ab dem Dreieck Stuhr vollständig in Richtung Osnabrück.
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 80.000 Euro. Die Behinderungen dauerten insgesamt mehr als acht Stunden.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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