A1-Kontrolle bei Wildeshausen: Zwölf Lkw durften nicht weiterfahren
Bei einer Kontrolle auf der A1 bei Wildeshausen hat die Polizei 21 von 65 Transportfahrzeugen beanstandet. Zwölf Gespanne mussten ihre Ladung zunächst sichern.
Bei einer Schwerpunktkontrolle auf der A1 hat die Polizei am Donnerstag auf der Rastanlage Wildeshausen-Süd 21 von 65 überprüften Transportfahrzeugen beanstandet. Zwölf Fahrzeuggespanne durften wegen erheblicher Mängel bei der Ladungssicherung zunächst nicht weiterfahren.
Die Kontrolle der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg richtete sich gegen Verstöße im gewerblichen Güterverkehr. Die Rastanlage liegt an der Fahrtrichtung Bremen.
Schwere Ladungen unzureichend gesichert
Besonders auffällig war ein Sattelzug, der einen rund acht Tonnen schweren Präzisionslaser in einer Metallkiste transportierte. Nach Polizeiangaben war die Ladung nicht ausreichend gesichert. Der Fahrer durfte erst nach einer Nachsicherung weiterfahren.
Auch bei einem weiteren Sattelzug mit 22 Tonnen Flachstahl stellten die Einsatzkräfte Mängel fest. Die Sicherung musste vor Ort korrigiert werden. Gegen den Fahrer wurde zudem eine Sicherheitsleistung erhoben.
Anzeigen wegen Gefahrguttransports
Bei einem Transport von zwölf Tonnen Lackfarben war eine sofortige Nachsicherung nicht möglich. Da die Farben unter das Gefahrgutrecht fallen, bereitet die Polizei Anzeigen gegen Fahrer, Beförderer und Verlader vor.
In den meisten übrigen Fällen sicherten die Fahrer ihre Ladung auf dem Parkplatz nach oder neu, bevor sie weiterfahren durften. Gegen weitere Fahrer leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Kontrollgruppe kündigte weitere Überprüfungen an.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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