Polizei

82-Jähriger aus Stuhr verliert 167.000 Euro an Anlagebetrüger

Ein Mann aus Stuhr ist über Monate mit einer falschen Geldanlage um rund 167.000 Euro betrogen worden. Die Polizei warnt vor der Masche „Pig Butchering“.

14. September 2026, 12:53 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Ein 82-jähriger Mann aus Stuhr ist laut Polizei Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat dabei rund 167.000 Euro verloren. Die Täter sollen ihn über mehrere Monate zu zahlreichen Überweisungen auf unterschiedliche Konten bewegt haben.

Nach Angaben der Polizei nutzten die Betrüger die als „Pig Butchering“ bekannte Masche. Dabei nehmen sie über soziale Netzwerke, Messenger oder Dating-Plattformen Kontakt auf und bauen über längere Zeit Vertrauen zu ihren Opfern auf.

Scheinbare Gewinne locken

Die Täter geben sich etwa als erfahrene Anleger oder Finanzfachleute aus und werben für angeblich besonders rentable Investments. Häufig geht es dabei um Kryptowährungen. Professionell gestaltete Internetseiten oder Apps zeigen zunächst vermeintliche Gewinne an, um Betroffene zu weiteren Einzahlungen zu bewegen.

Wer Geld oder die angezeigten Erträge auszahlen lassen will, wird häufig mit neuen Forderungen konfrontiert. Die Täter verlangen dann etwa Gebühren, Steuern oder Kosten für eine angebliche Freischaltung. Eine Auszahlung erfolgt nach Erkenntnissen der Polizei jedoch nicht.

Keine weiteren Zahlungen

Die Polizei rät, bei Anlageangeboten aus dem Internet besonders vorsichtig zu sein. Wer bereits betroffen ist, sollte den Kontakt zu den Tätern sofort beenden und kein weiteres Geld überweisen. Bereits veranlasste Zahlungen sollten möglichst umgehend dem eigenen Kreditinstitut gemeldet werden. Betroffene sollen zudem Anzeige bei der Polizei erstatten.

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Stuhr

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