45 Millionen Euro für Bremer Forschungsgebäude
35 Millionen Euro sollen in das Naturwissenschaftsgebäude NW2 fließen, weitere zehn Millionen in den Neubau des Zentrums für Marine Tropenforschung.
Der Bremer Senat investiert nach Angaben der Grünen insgesamt 45 Millionen Euro in die Wissenschaftsinfrastruktur des Landes. Der größte Teil ist für die Universität Bremen bestimmt: 35 Millionen Euro sollen in die Sanierung des Naturwissenschaftsgebäudes NW2 fließen. Weitere zehn Millionen Euro sind für den Neubau des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) vorgesehen.
Zu Zeitplan, Gesamtkosten und konkretem Umfang der beiden Bauvorhaben enthält die Mitteilung der Grünen keine Angaben.
Sanierung an der Universität
Das Gebäude NW2 wird an der Universität sowohl für Forschung als auch für die Lehre genutzt. Die wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Bürgerschaftsfraktion, Franziska Tell, erwartet deshalb neben besseren Bedingungen für die naturwissenschaftliche Forschung auch Verbesserungen für Studierende.
Mit dem zweiten Teil der Investitionen soll der geplante Neubau des ZMT unterstützt werden. Das Leibniz-Zentrum arbeitet im Bereich der tropischen Meeresforschung. Wie sich die zehn Millionen Euro in die Finanzierung des Neubaus einfügen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Grüne begrüßen Ausgaben
Die Landesvorsitzenden der Bremer Grünen, Josephine Assmus und Marek Helsner, bewerten die Investitionen als Beitrag zur langfristigen Entwicklung des Wissenschaftsstandorts. Hochschulen und Forschungseinrichtungen benötigten aus ihrer Sicht neben qualifiziertem Personal auch geeignete Gebäude und verlässliche Strukturen.
Die Stellungnahme stammt von den Bremer Grünen, die damit die Investitionsentscheidung des Senats politisch begrüßen. Weitere Einzelheiten zur Finanzierung oder zur Umsetzung der Projekte werden darin nicht genannt.
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