39-Jährige in Bremer Wohnheim mit Messer verletzt
In der Bahnhofsvorstadt soll eine 67-Jährige ihre Zimmernachbarin mit einem Messer angegriffen haben. Das Opfer erlitt Verletzungen im Gesicht.
Eine 39 Jahre alte Frau ist am Montagabend in einem Wohnheim an der Friedrich-Rauers-Straße mit einem Messer verletzt worden. Nach Angaben der Bremer Polizei erlitt sie Verletzungen im Gesicht. Lebensgefahr bestand nicht. Die mutmaßliche Täterin wurde noch in dem Gebäude festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 22.40 Uhr in der Bahnhofsvorstadt. Bei der Verdächtigen handelt es sich um eine 67 Jahre alte Bewohnerin des Obdachlosenheims. Sie und die verletzte Frau bewohnen nach Angaben der Polizei benachbarte Zimmer.
Angriff an der Zimmertür
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen klopfte die 39-Jährige am späten Abend mehrfach an die Tür ihrer Nachbarin. Daraufhin soll die 67-Jährige die jüngere Frau unvermittelt mit einem Messer angegriffen haben.
Rettungskräfte brachten die Verletzte zur Behandlung in ein Krankenhaus. Angaben dazu, ob sie die Klinik inzwischen wieder verlassen konnte, machte die Polizei nicht.
Messer sichergestellt
Alarmierte Einsatzkräfte trafen die Tatverdächtige noch im Wohnheim an und nahmen sie fest. Ein Messer, bei dem es sich nach Einschätzung der Ermittler um die Tatwaffe handeln könnte, wurde als Beweismittel sichergestellt.
Die 67-Jährige wurde anschließend psychiatrisch begutachtet. Weitere Einzelheiten zu ihrem Zustand teilte die Polizei nicht mit. Auch zu einem möglichen Motiv oder zu vorausgegangenen Streitigkeiten liegen bislang keine Angaben vor. Die Ermittlungen zu dem Geschehen dauern an.
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