34-Jähriger nach Tod seiner Ehefrau in Bremerhaven in U-Haft
Eine 33-Jährige ist in Bremerhaven nach Stich- und Schnittverletzungen gestorben. Ihr Ehemann wird verdächtigt, die Frau getötet zu haben.
Nach dem gewaltsamen Tod einer 33 Jahre alten Frau in Bremerhaven sitzt ihr Ehemann in Untersuchungshaft. Der 34-Jährige soll seiner Frau Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben. Die Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts.
Die Tat ereignete sich am frühen Morgen des 6. September in einem Mehrfamilienhaus an der Stresemannstraße im Bremerhavener Stadtnorden. Zeugen meldeten gegen 4.30 Uhr über den Notruf einen Beziehungsstreit. Daraufhin fuhren mehrere Streifenwagen zu dem Gebäude.
Verdächtiger festgenommen
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der 34-Jährige noch am Tatort. Die Beamten überwältigten ihn und nahmen ihn fest. Gegen den Mann wurde anschließend ein Haftbefehl erlassen. Seither befindet er sich in Untersuchungshaft.
Die schwer verletzte 33-Jährige wurde medizinisch versorgt und notoperiert. Trotz der Behandlung starb sie an ihren Verletzungen. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von einer Tat innerhalb der Beziehung aus.
Ermittlungen dauern an
Die Polizei veröffentlichte den Fall erst mehrere Wochen nach dem Geschehen. Als Grund nannte sie ermittlungstaktische Erwägungen. Weitere Angaben zum Ablauf, zu einem möglichen Motiv oder zu den Hintergründen der Tat wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Der festgenommene Ehemann gilt als tatverdächtig. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
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