23-Jähriger aus Bremen wegen Tod eines Jugendlichen vor Gericht
Vor dem Landgericht Kiel hat der Prozess gegen einen 23-Jährigen aus Bremen begonnen. Die Anklage wirft ihm Totschlag nach einem tödlichen Messerangriff in Eckernförde vor.
Ein 23 Jahre alter Mann aus Bremen muss sich seit Montag vor dem Landgericht Kiel wegen des gewaltsamen Todes eines 15-Jährigen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag sowie einen Verstoß gegen das Cannabisgesetz vor.
Nach dem Anklagevorwurf soll der damals 22-Jährige am 11. März auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Eckernförde mit einem Klappmesser zugestochen haben. Der Stich habe den Jugendlichen im Bereich des Herzens getroffen. Das Opfer starb wenig später an den Verletzungen.
Streit im Drogenumfeld
Der Tat soll ein Streit im Zusammenhang mit einem Drogengeschäft vorausgegangen sein. Nach früheren Angaben der Polizei war die Auseinandersetzung vor dem Supermarkt eskaliert und hatte mehrere Menschen betroffen. Welche Rolle der Angeklagte und weitere Beteiligte dabei gespielt haben sollen, ist nun Gegenstand der Verhandlung.
Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft. Für das Verfahren am Kieler Landgericht sind sieben weitere Verhandlungstage vorgesehen. Ein Urteil könnte am 6. November fallen.
Anklage muss bewiesen werden
Mit dem Prozess wird geprüft, ob sich der Tatvorwurf bestätigt. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.
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