2,29 Promille: Unfallfahrer flüchtet durch Delmenhorst
Ein 31-Jähriger soll im Brendelweg ein geparktes Auto gestreift haben. Die Polizei stoppte ihn später am Steuer. Einen Führerschein hatte er nicht.
Nach einem Unfall mit rund 10.000 Euro Schaden hat die Polizei am Donnerstagabend einen 31-jährigen Autofahrer in Delmenhorst gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab nach Angaben der Polizei 2,29 Promille. Zudem besaß der Mann demnach keine gültige Fahrerlaubnis.
Der Delmenhorster soll sich nach dem Zusammenstoß zunächst vom Unfallort entfernt haben. Einsatzkräfte leiteten daraufhin eine Fahndung ein und trafen ihn später fahrend an.
Geparktes Auto gestreift
Der Unfall ereignete sich am 15. Oktober gegen 21.35 Uhr im Brendelweg. Laut Polizei war der 31-Jährige mit einem Mercedes in nördlicher Richtung unterwegs. Dabei streifte er ein ordnungsgemäß am Seitenstreifen abgestelltes Auto. An dem geparkten Wagen entstand Sachschaden.
Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten Anzeichen für Alkoholkonsum. Nach dem Atemalkoholtest wurde eine Blutentnahme angeordnet. Deren Ergebnis kann für die weitere rechtliche Bewertung maßgeblich sein.
Schlüssel sichergestellt
Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt und stellte die Fahrzeugschlüssel sicher. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Bereits in der Nacht zu Donnerstag hatte die Polizei in Delmenhorst einen anderen Autofahrer mit 3,12 Promille kontrolliert. Auch dieser Mann besaß nach Polizeiangaben keine Fahrerlaubnis.
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Polizei DelmenhorstKommentare
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