Panorama

20 Schreckschuss-Hülsen nach mutmaßlichen Hochzeitsschüssen gefunden

Nach gemeldeten Schüssen in Bremervörde stellte die Polizei 20 Hülsen sicher. Bei AfD-Infoständen in Zeven und Rotenburg blieb es überwiegend ruhig.

23. August 2026, 16:27 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Nach gemeldeten Schüssen in Bremervörde hat die Polizei an einer Privatanschrift 20 Hülsen von Schreckschussmunition gefunden und sichergestellt. Menschen oder Fahrzeuge trafen die Beamten dort nicht mehr an. Verletzt wurde nach den vorliegenden Angaben niemand.

Mehrere Schüsse waren am Freitag gegen 17.35 Uhr gemeldet worden. Nach Einschätzung der Polizei wurden sie vermutlich mit einer Schreckschusswaffe abgegeben. Die Ermittler korrigierten den zunächst genannten Ereignisort im Verlauf ihrer Nachforschungen.

Bezug zu Hochzeit geprüft

Die Polizei sieht einen möglichen Zusammenhang mit einer Hochzeit, an der nach ihren Angaben eine Familie mit Clanbezug aus dem Raum Bremervörde beteiligt war. Grundlage sei unter anderem eine zuvor durchgeführte Verkehrskontrolle. Den Veranstaltungsort der Hochzeit konnten die Ermittler ebenso wenig feststellen wie weitere Aktivitäten im Zusammenhang mit der Feier.

Flyer bei Infostand entwendet

Bei AfD-Infoständen am Samstagvormittag in Zeven und Rotenburg waren jeweils Gegenveranstaltungen angemeldet. Der Infostand in Rotenburg verlief laut Polizei ohne besondere Vorkommnisse.

In Zeven soll ein Teilnehmer der Gegenveranstaltung einen Stapel Flyer vom AfD-Stand genommen haben und anschließend in die Gruppe zurückgekehrt sein. Die Polizei beziffert diese Gruppe auf etwa 60 Personen. Einsatzkräfte beobachteten den Vorfall nach eigenen Angaben und identifizierten den mutmaßlichen Täter. Nach der Feststellung seiner Personalien erhielt er einen Platzverweis und wurde entlassen. Die Flyer blieben verschwunden. Die Polizei kündigte ein Strafverfahren an.

Originalquelle

Polizei Rotenburg

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel