1200 Papierkraniche schweben im Achimer Rathaus
Mitglieder und Unterstützer der Flüchtlingshilfe haben 1200 gefaltete Kraniche im Achimer Rathaus aufgehängt. Die Gemeinschaftsaktion soll ein Zeichen für Frieden setzen.
Im Achimer Rathaus hängen seit Montag 1200 Papierkraniche als Symbol für Frieden, Hoffnung und Gesundheit. Mitglieder und Unterstützer der Flüchtlingshilfe Ukraine Achim, Verden, Bremen und umzu befestigten die Figuren zum Weltfriedenstag an einer Brücke im zweiten Obergeschoss.
Die Kraniche sind auf 24 Stränge verteilt. Jeder davon trägt 50 der bunt gefalteten Vögel. Die Installation überspannt das Geländer der Verbindungsbrücke zwischen zwei gegenüberliegenden Rathausfluren.
Ziel deutlich übertroffen
Ursprünglich hatte die Flüchtlingshilfe dazu aufgerufen, insgesamt 1000 Papierkraniche zu falten. Am Ende kamen 200 weitere Figuren zusammen. Unterstützt wurde die Aktion von der Freiwilligenagentur und dem Integrationsmanagement der Stadt Achim.
Mitinitiatorin Alena Senn beschrieb die Installation als einen von Achim ausgehenden Wunsch nach einer friedlicheren Welt. Die Beteiligten wählten den Kranich, weil er international als Friedenszeichen gilt.
Symbol mit Geschichte
Die Aktion greift eine japanische Tradition auf. Besondere Bekanntheit erlangte sie durch Sadako Sasaki. Das Mädchen aus Hiroshima begann nach dem Atombombenabwurf, Papierkraniche zu falten. Ihre Geschichte trug dazu bei, dass die Figuren weltweit zu einem Sinnbild für Frieden wurden.
Die Kraniche im Rathaus entstanden unter dem Motto „1000 Kraniche. Ein gemeinsamer Wunsch“. Die Gemeinschaftsarbeit war bewusst als stilles Zeichen angelegt.
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