Vodafone baut Kabelnetz für 1.200 Bremer Haushalte aus
Zusätzliche Glasfaser-Knoten sollen das Vodafone-Kabelnetz in Bremen entlasten. Mehr als 1.200 Haushalte profitieren von der Modernisierung.
Vodafone hat sein Kabelnetz in Bremen für mehr als 1.200 Haushalte ausgebaut. Nach Angaben des Unternehmens wurden zusätzliche Glasfaserleitungen verlegt und neue Knotenpunkte eingerichtet. Dadurch soll das Festnetz vor allem zu stark frequentierten Zeiten stabiler und leistungsfähiger werden.
Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Größere Beeinträchtigungen für Anwohner oder den Straßenverkehr habe es dabei laut Vodafone nicht gegeben. Welche Bremer Stadtteile von dem Ausbau erfasst wurden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Kleinere Netzbereiche
Bei der Modernisierung setzte das Unternehmen unter anderem auf eine sogenannte Segmentierung. Dabei werden größere Versorgungsbereiche in kleinere Abschnitte aufgeteilt. Einzelne Verstärkerpunkte werden zu Glasfaser-Knoten umgebaut. Bis zu diesen Punkten ersetzt Glasfaser das bisher verwendete Koaxialkabel.
Auf diese Weise teilen sich weniger Haushalte gleichzeitig die Kapazität eines Netzabschnitts. Das soll insbesondere Videokonferenzen, Streaming, Online-Spiele und die Arbeit im Homeoffice zuverlässiger machen. Bei Engpässen zwischen dem überregionalen und dem regionalen Netz können zudem weitere Glasfaserverbindungen zugeschaltet werden.
Datenverkehr nimmt zu
Vodafone begründet den Ausbau mit einer steigenden Netznutzung. Der Datenverkehr im Bremer Netz wachse derzeit jährlich um rund zwölf Prozent. Die abgeschlossene Maßnahme ist Teil eines bundesweiten Ausbauprogramms des Telekommunikationsunternehmens. Im vergangenen Geschäftsjahr führte Vodafone nach eigenen Angaben mehr als 3.500 entsprechende Arbeiten in deutschen Städten und Landkreisen aus.
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