Panorama

Vier Festnahmen nach Geldautomatensprengungen in Oldenburg und NRW

Eine Spur aus Oldenburg führte Ermittler bis nach Amsterdam. Dort wurden vier Verdächtige festgenommen und Explosivstoffe sowie eingefärbtes Bargeld entdeckt.

05. Oktober 2026, 16:53 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Nach Geldautomatensprengungen in Oldenburg und Nordrhein-Westfalen sind vier niederländische Staatsangehörige in Amsterdam festgenommen worden. Die Männer im Alter von 21 bis 43 Jahren stehen im Verdacht, an der Tat vom 30. September in Oer-Erkenschwick beteiligt gewesen zu sein. Das Amtsgericht Osnabrück erließ Haftbefehle gegen sie.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Sprengung eines Geldautomaten am 14. September in Oldenburg. Die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg und die Staatsanwaltschaft Osnabrück verfolgten anschließend die Spur eines verdächtigen Fahrzeugs.

Fahrzeug kam aus Amsterdam

In der Nacht zum 30. September registrierten die Ermittler, dass das beobachtete Fahrzeug aus Amsterdam nach Nordrhein-Westfalen fuhr. Zunächst ließ sich sein genauer Standort nicht feststellen. Wenig später wurde in Oer-Erkenschwick erneut ein Geldautomat gesprengt.

Deutsche und niederländische Behörden leiteten daraufhin eine grenzüberschreitende Fahndung ein. Niederländische Spezialkräfte nahmen schließlich vier Verdächtige in Amsterdam fest. Das mutmaßliche Tatfahrzeug und möglicherweise erbeutetes Bargeld wurden beschlagnahmt.

Explosivstoffe in Wohnungen

Bei anschließenden Durchsuchungen fanden die Einsatzkräfte nach Angaben der Ermittlungsbehörden größere Mengen Bargeld, das mit sogenannter Raubstopptinte verfärbt war. Außerdem stellten sie Mobiltelefone, Tatwerkzeug und illegale Explosivstoffe sicher. Wegen der gefährlichen Funde mussten mehrere Wohnhäuser in Amsterdam teilweise evakuiert werden.

An dem Einsatz waren neben der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg und der Polizei Köln auch die Polizei Midden-Nederland, das Bundeskriminalamt und Europol beteiligt. Unterstützt wurden die Maßnahmen unter anderem durch Spezialeinheiten und einen Polizeihubschrauber.

Die Ermittlungen dauern an. Geprüft wird insbesondere, ob die Gruppe für weitere Geldautomatensprengungen in Deutschland verantwortlich sein könnte.

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Oldenburg

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