Nürnberger Straße wird saniert – zeitweise Vollsperrungen
Vom 16. bis 29. November erhält die Nürnberger Straße in Bremen abschnittsweise eine neue Oberfläche. Einzelne Vollsperrungen sind vorgesehen.
Die Nürnberger Straße in Bremen wird vom 16. bis 29. November 2026 in zwei Abschnitten saniert. Das Amt für Straßen und Verkehr lässt vor allem jene Bereiche bearbeiten, in denen noch grobes Pflaster liegt. Die Arbeiten kosten voraussichtlich 150.000 Euro.
Während der Bauzeit bleibt die Straße grundsätzlich passierbar. Die Arbeiten erfolgen jeweils auf einer Fahrbahnhälfte. Allerdings sind vereinzelt eintägige Vollsperrungen erforderlich. Die genauen Termine werden derzeit ermittelt und sollen rechtzeitig angekündigt werden.
Zwei Bauabschnitte
Der erste Abschnitt reicht von der Einmündung der Münchener Straße bis zur Tübinger Straße. Der zweite umfasst die Nürnberger Straße im Bereich der Hausnummern 37 bis 65 sowie die gegenüberliegende Straßenseite.
Das vorhandene Großpflaster erhält eine Asphaltdecke. Die Höhe an den Fahrbahnrändern soll dabei unverändert bleiben. Zusätzlich werden Schächte und Fahrbahnrinnen angepasst.
Bessere Bedingungen fürs Rad
Mit der neuen Oberfläche soll das Radfahren auf der Fahrbahn angenehmer werden. Die Stadt erwartet, dass dadurch weniger Radfahrende auf den Gehweg ausweichen und Konflikte mit Fußgängern abnehmen. Der Beirat Findorff hatte sich bereits seit längerer Zeit für eine Sanierung des gesamten Straßenzugs eingesetzt. Nun werden zunächst die gepflasterten Bereiche erneuert.
Finanziert wird das Vorhaben aus dem jährlichen Etat für die Straßenerhaltung. Dort stehen Restmittel zur Verfügung, weil andere bereits abgeschlossene Projekte über das Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz bezahlt werden konnten. Über dieses Programm investiert Bremen in den kommenden zwei Jahren zusätzlich rund 15 Millionen Euro in Straßen sowie Rad- und Gehwege.
Strecken
Durchgezogen: im Text genannte Straßen. Gestrichelt: vom System ergänzte Verbindung, wo die Meldung keine Straße nennt. Strecken nach Angaben der Meldung, Karte © OpenStreetMap-Mitwirkende.
Originalquelle
senatspressestelle.bremen.de (recherchiert)Kommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.