Lange Wartezeiten: Trialog Verden lädt zum Austausch
Psychiatrieerfahrene, Angehörige und Fachkräfte sprechen am 6. Oktober in Verden über lange Wartezeiten und mögliche Alternativen.
Der Gesprächskreis Trialog Verden befasst sich bei seinem nächsten Treffen mit langen Wartezeiten auf Termine bei Therapeutinnen, Therapeuten sowie in psychiatrischen Praxen. Die offene Runde beginnt am Dienstag, 6. Oktober, um 17.30 Uhr im Haus am Oderplatz an der Rheinstraße in Verden.
Eingeladen sind Menschen mit eigenen Psychiatrieerfahrungen, Angehörige und Fachkräfte. Sie können ihre Erfahrungen mit der Terminsuche schildern und sich über mögliche Alternativen austauschen. Eine Anmeldung ist per E-Mail an trialog-verden@gmx.de möglich, aber nicht notwendig.
Drei Perspektiven
Der Begriff Trialog steht für das Gespräch zwischen Betroffenen, Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld und Beschäftigten aus der psychiatrischen Versorgung. Das Treffen soll einen geschützten Rahmen für einen offenen Austausch bieten. Die Beteiligten kommen dabei als gleichberechtigte Gesprächspartner zusammen.
Die Veranstaltung dauert nach Angaben des Landkreises Verden etwa zwei Stunden. Der Gesprächskreis kommt zweimal im Jahr zusammen. Neben dem Erfahrungsaustausch geht es darum, Anregungen für die psychiatrische Versorgung zu sammeln.
Gemeinsam organisiert
Vorbereitet und moderiert wird die Runde von Betroffenen, Angehörigen und mehreren Einrichtungen. Beteiligt sind die Lebenshilfe Rotenburg-Verden, SoFa, die AWO Sozialen Dienste und der Sozialpsychiatrische Dienst des Landkreises Verden.
Weitere Auskünfte erteilt Sandra Ahrens vom Sozialpsychiatrischen Dienst unter der Telefonnummer 04231 15-8823. Die Teilnahme steht Interessierten offen.
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Landkreis VerdenKommentare
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