Frost in Bremen: So bleiben Wasserleitungen und Zähler geschützt
Nächtliche Minusgrade können Wasserleitungen und Zähler beschädigen. Wesernetz rät deshalb, gefährdete Installationen rechtzeitig zu dämmen.
Angesichts sinkender Temperaturen sollten Hausbesitzer in Bremen ihre Wasserleitungen und Wasserzähler auf Frost vorbereiten. Wesernetz empfiehlt, gefährdete Installationen noch vor den ersten stärkeren Minusgraden zu schützen. In den kommenden Nächten können die Temperaturen in Bremen bis auf minus vier Grad fallen.
Friert Wasser in einer Leitung oder einem Zähler, kann sich das Eis ausdehnen und das Bauteil beschädigen. Bei einem Riss oder Bruch droht anschließend ein unkontrollierter Wasseraustritt.
Gefährdete Stellen dämmen
Besonders anfällig sind frei liegende Leitungen sowie Wasserzähler in unbeheizten Kellern und Garagen. Zur Isolierung eignen sich Dämmstoffe wie Schaumstoff. Leitungen, die während des Winters nicht gebraucht werden, sollten nach Möglichkeit vollständig entleert werden.
In Räumen mit besonders hohem Frostrisiko kann außerdem ein Frostwächter eingesetzt werden. Solche thermostatgesteuerten Heizgeräte schalten sich bei niedrigen Temperaturen automatisch ein und halten den Raum frostfrei.
Keine offene Flamme
Bereits eingefrorene Leitungen und Zähler dürfen nicht mit einer offenen Flamme oder einer starken, punktuell wirkenden Hitzequelle aufgetaut werden. Wesernetz warnt insbesondere vor dem Einsatz einer Heißluftpistole. Die hohe Temperatur kann Rohre und Anschlüsse zusätzlich beschädigen. Außerdem besteht Brandgefahr.
Bei einem Schaden am Wasserhausanschluss oder am Wasserzähler ist der Entstörungsdienst von Wesernetz zuständig. Das Unternehmen bietet diesen Notdienst rund um die Uhr an.
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