Europas Tourismusbranche tagt 2027 erstmals in Bremen
Rund 250 Fachleute aus europäischen Städten werden im April 2027 zur CityDNA-Konferenz in der Bremer Überseestadt erwartet.
Bremen richtet vom 14. bis 16. April 2027 erstmals die internationale Konferenz der City Destinations Alliance (CityDNA) aus. Erwartet werden rund 250 Fach- und Führungskräfte aus Tourismusorganisationen, Kongressbüros und dem Stadtmarketing. Tagungsort ist die Überseestadt.
Die dreitägige Zusammenkunft verbindet eine Fachkonferenz mit der Generalversammlung des europäischen Netzwerks. Inhaltlich geht es unter anderem darum, wie Tourismus die Entwicklung von Städten unterstützen kann. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige und inklusive Konzepte, die Gästen ebenso wie der Bevölkerung zugutekommen sollen.
Bremen seit 2026 dabei
Die City Destinations Alliance umfasst Tourismusorganisationen aus 119 europäischen Städten. Dazu zählen Metropolen wie Paris, London, Madrid, Athen und Kyjiw sowie kleinere Städte. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen ist dem Netzwerk 2026 beigetreten. Ihre Abteilung Bremen Tourismus plant und koordiniert die Konferenz.
Nach Angaben von WFB-Geschäftsführer Oliver Rau soll Bremen durch die Gastgeberrolle neue Kontakte zu anderen Reisezielen knüpfen und Erfahrungen aus europäischen Städten für die heimische Tourismusbranche nutzen. Zugleich will sich die Stadt als Reise- und Tagungsziel präsentieren.
Stadt dient als Beispiel
Neben den Beratungen sind Abendveranstaltungen an verschiedenen Orten in Bremen vorgesehen. Das Rahmenprogramm soll Themen der Bremer Tourismusstrategie 2030+ aufgreifen. Genannt werden Kunst und Kultur, Genuss, kulturelles Erbe, Wissenschaft sowie Bremen als grüne Stadt an der Weser.
CityDNA unterstützt seine Mitglieder mit Workshops, gemeinsamen Projekten, Statistiken und Marktdaten. Ein Schwerpunkt liegt auf sogenanntem regenerativem Tourismus. Damit sind Konzepte gemeint, die nicht allein negative Folgen des Reisens begrenzen, sondern zusätzlich Umwelt, Lebensqualität und lokale Gemeinschaften stärken sollen.
Die Wurzeln des Verbands reichen bis 1964 zurück. Seinen heutigen Namen trägt das Netzwerk seit 2022.
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WFB Wirtschaftsförderung BremenKommentare
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