Bremer Loftex baut Produktion nach 50 Jahren weiter aus

Der Hygieneartikel-Hersteller Loftex fertigt inzwischen mehr als eine Million Vliesrollen pro Jahr. Eine neue Produktionslinie erweitert die Kapazität.

Panorama 04. November 2026, 16:04 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Logo: Loftex
Logo: Loftex | Foto: Loftex, Markenlogo

Der Bremer Hersteller Loftex hat seine Produktion im Industriepark erneut erweitert. Wenige Monate vor dem 50-jährigen Bestehen im Juli 2026 nahm das Unternehmen eine weitere automatische Fertigungslinie in Betrieb. Nach eigenen Angaben verlassen inzwischen jährlich mehr als eine Million Vliesrollen den Standort.

Das Unternehmen beschäftigt rund 30 Menschen. Es produziert Reinigungs-, Pflege- und Hygienetücher sowie Spendersysteme für die Flächendesinfektion. Zu den Abnehmern zählen unter anderem Krankenhäuser, Pflegeheime, Arztpraxen, Labore, Rettungsdienste, Feuerwehren und Betriebe der Lebensmittelwirtschaft.

Kapazitäten schrittweise erhöht

Ein wichtiger Wachstumstreiber sind Vliesrollen aus PET-Fasern, die Loftex 2018 in sein Sortiment aufgenommen hat. Für ihre Herstellung wurde zunächst ein Halbautomat angeschafft. Im März 2020 folgten eine zweite Anlage und der Wechsel in einen Zwei-Schicht-Betrieb. Zwei vollautomatische Produktionsanlagen kamen 2021 hinzu.

Der heutige Firmensitz umfasst zunächst 5000 Quadratmeter. Beim Umzug von der Bremerhavener Straße in den Industriepark hatte sich das Unternehmen zusätzlich den Zugriff auf eine gleich große Nachbarfläche gesichert. Zuvor war der Standort in Walle zu klein geworden.

Strom vom Hallendach

Parallel zur Erweiterung des Maschinenparks installierte Loftex auf den Hallendächern eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt-Peak. Sie soll einen großen Teil der Produktion mit erneuerbarer Energie versorgen. Die verarbeiteten Rohstoffe stammen laut Unternehmen überwiegend aus Europa.

Loftex beliefert Kunden in Deutschland sowie weiteren europäischen Ländern, in Asien und Südamerika. Seit 2008 gehört die Firma als eigenständige Tochter zur Heinrich Glaeser Nachfolger GmbH aus Ulm. Bei Investitionen wurde sie von der Bremer Aufbau-Bank unterstützt.

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