Kultur

Berlioz’ monumentales Requiem erklingt im Bremer Dom

Domchor und Philharmoniker führen am 10. Oktober Berlioz’ selten gespielte Totenmesse auf. Solist ist Tenor Isaak Lee.

06. Oktober 2026, 10:24 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremer Philharmoniker (Archivfoto)
Bremer Philharmoniker (Archivfoto) | Foto: Bremer Philharmoniker / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Hector Berlioz’ groß besetztes Requiem steht am Samstag, 10. Oktober, im St. Petri Dom in Bremen auf dem Programm. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Es gehört zur Bremer Kulturwoche mit Konzerten, Theater und Lesungen vom 5. bis 10. Oktober.

Mitwirkende sind der Bremer Domchor und die Bremer Philharmoniker. Die Tenorpartie übernimmt Isaak Lee. Die musikalische Leitung liegt bei Tobias Gravenhorst.

Klänge aus vier Richtungen

Die „Grande Messe des Morts“, auf Deutsch „Große Totenmesse“, verlangt einen erheblichen musikalischen Aufwand. Neben einem großen Orchester sieht die Komposition zwölf Pauken vor. Hinzu kommen vier Gruppen mit Trompeten und Posaunen, die an verschiedenen Stellen im Raum positioniert werden.

Der monumentalen Besetzung stehen ruhige Passagen gegenüber. Teile des Werks sind zurückhaltend und mit wenigen Musikerinnen und Musikern angelegt. Berlioz verbindet in der Komposition dramatische Abschnitte über Leben und Tod mit einem tröstlichen Abschluss. Wegen der umfangreichen Besetzung wird das Requiem nur selten aufgeführt.

Karten an der Abendkasse

Für das Konzert sind vier Preiskategorien vorgesehen. Reguläre Karten an der Abendkasse kosten je nach Kategorie zwischen 15 und 45 Euro. Ermäßigte Tickets werden für 10 bis 30 Euro angeboten.

Originalquelle

St. Petri Dom Bremen

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