Azubi-Regatta bringt 150 Jugendliche mit Hafenbetrieben zusammen
Im Deutschen Schifffahrtsmuseum informierten 19 Unternehmen und Institutionen über mehr als 30 maritime Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten.
Rund 150 Schülerinnen und Schüler haben bei der vierten Azubi-Regatta im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven maritime Berufe kennengelernt. Am 9. Juni stellten 19 Unternehmen und Institutionen mehr als 30 Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten vor. Nach Angaben des Museums war es die bislang höchste Teilnehmerzahl.
Die Jugendlichen konnten unter anderem Container bewegen, Roboter steuern, Rettungsanzüge anprobieren und ein Modellschiff durch simulierten Seegang lenken. Auszubildende berichteten zudem aus ihrem Arbeitsalltag. Vertreten waren technische und handwerkliche Berufe sowie Tätigkeiten in Logistik, Verwaltung und Sicherheit.
Neue Anbieter dabei
Zu den beteiligten Organisationen gehörten unter anderem Bremenports, die Lloyd Werft, Deutsche See, der Verband Deutscher Reeder sowie mehrere Reedereien und maritime Dienstleister. Erstmals nahmen auch der Zoll und die Handwerkskammer mit Zulieferbetrieben der maritimen Wirtschaft teil.
Nach Angaben des Museums wurde bereits vor der Veranstaltung ein Praktikumsplatz vermittelt. Während des Berufsorientierungstags kam ein weiteres Angebot für ein Schnupperprogramm auf einem Schiff zustande.
Vom Besucher zum Azubi
Wie die Veranstaltung den Einstieg in einen Beruf ermöglichen kann, zeigte Lenn Richters aus Bremerhaven. Der 17-Jährige hatte die Azubi-Regatta zwei Jahre zuvor als Schüler besucht und sich anschließend bei Eurogate beworben. Inzwischen absolviert er dort sein erstes Ausbildungsjahr als Mechatroniker. Bei der diesjährigen Ausgabe schilderte er den Jugendlichen seine Erfahrungen.
Das Format wurde vor drei Jahren mit Unterstützung des Fördervereins des Schifffahrtsmuseums begonnen. Die vierte Ausgabe förderten außerdem die Handwerkskammer Bremen, der Verband Deutscher Reeder und das Maritime Cluster Norddeutschland.
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Deutsches SchifffahrtsmuseumKommentare
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