Panorama

Umweltwächter in Bremen-Nord: Neustart für mehr Sauberkeit

Fünf neue Umweltwächter in Bremen-Nord fördern Bewusstsein für Umweltschutz und Teilhabe.

16. Februar 2026, 13:32 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Fünf neue Umweltwächter in Bremen-Nord fördern Bewusstsein für Umweltschutz und Teilhabe.

Seit Montag, dem 16. Februar 2026, sind fünf neue Umweltwächterinnen und -wächter in Bremen-Nord im Einsatz. Ihre Aufgabe besteht darin, Bürgerinnen und Bürger für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren und achtloses Wegwerfen von Müll zu reduzieren. Neben der Beseitigung von Abfällen im öffentlichen Raum sprechen die Umweltwächter auch persönlich mit Anwohnenden, um ein stärkeres Umweltbewusstsein zu fördern.

Das Projekt wird vom Arbeit und Lernzentrum e.V. (alz) koordiniert und hat bereits in der Vergangenheit positive Ergebnisse erzielt. In vorherigen Projektdurchläufen konnten mehrere Teilnehmer erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Ende 2024 wechselten sechs von elf Umweltwächtern in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, während zwei weitere eine Umschulung begannen.

Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, lobte das Projekt bei der Begrüßung der neuen Umweltwächter: "Der Einsatz lohnt sich doppelt: für die Teilnehmenden und die Stadt. Diese Initiative fördert sowohl die Beschäftigung als auch die Qualität des städtischen Lebens."

Susanne Hirsch, Geschäftsführerin des alz, betonte die duale Bedeutung des Projekts: "Die Umweltwächter verbinden aktiven Umweltschutz mit sozialer Teilhabe. Es schafft sichtbaren Nutzen für Bremen und bietet den Teilnehmenden neue Perspektiven."

Im Jahr 2026 wird das Projekt mit insgesamt 62.000 Euro aus Landesmitteln unterstützt.

Teilen

Verwandte Artikel