Theaterstück in Bremen thematisiert Kriegsgewinne von Kühne + Nagel
Das Stück „Raub. Verladene Erinnerungen“ beleuchtet die Rolle von Kühne + Nagel während der NS-Zeit.
Das Stück „Raub. Verladene Erinnerungen“ beleuchtet die Rolle von Kühne + Nagel während der NS-Zeit.
Im Theater Bremen wird derzeit das Stück „Raub. Verladene Erinnerungen“ aufgeführt, das sich mit der Vergangenheit des Logistikunternehmens Kühne + Nagel während der NS-Zeit auseinandersetzt. Ziel der Produktion ist es, die Rolle des Unternehmens als Kriegsgewinnler zu beleuchten. Kühne + Nagel profitierte damals von der Arisierung beschlagnahmter jüdischer Güter.
Das Stück setzt auf eine dokumentarische Darstellung und scheut sich nicht, die Verstrickungen des Unternehmens schonungslos offenzulegen. Durch die Verwendung von Archivmaterialien und historischen Dokumenten wird den Zuschauern ein eindringliches Bild dieser dunklen Epoche der Bremer Geschichte vermittelt.
Die Aufführung im Theater am Goetheplatz richtet sich an ein breites Publikum und möchte zur kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und den damit verbundenen wirtschaftlichen Verstrickungen anregen. Der geschichtliche Kontext rund um die Arisierung und die Rolle von Unternehmen wie Kühne + Nagel wird dabei in den Vordergrund gerückt.