Tagung in Bremen: Zukunft der Sozialpolitik im Fokus
Fachleute diskutieren bei der Tagung "Quo vadis Sozialstaat?" am 13. und 14. April 2026 in Bremen.
Fachleute diskutieren bei der Tagung "Quo vadis Sozialstaat?" am 13. und 14. April 2026 in Bremen.
Am 13. und 14. April 2026 findet im Forum am Domshof in Bremen die Tagung "Quo vadis Sozialstaat?" statt. Das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) lädt zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein, bei der die Zukunft der Sozialpolitik diskutiert wird. Über 100 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Praxis werden erwartet.
Die Tagung behandelt zentrale Themen wie soziale Ungleichheiten, Grundsicherung, Alterssicherung, Pflege- und Gesundheitspolitik, Digitalisierung und die sozial-ökologische Transformation. Auch die Auswirkungen auf die politische und gesellschaftliche Situation in Bremen stehen im Fokus.
Prof. Dr. Frank Nullmeier, stellvertretender Direktor des DIFIS an der Universität Bremen, erläutert, dass die Tagung Antworten auf Fragen zur Entwicklungsrichtung der Sozialpolitik und zur Stabilisierung des Sozialstaats angesichts internationaler Krisen sucht.
Am ersten Veranstaltungstag eröffnen Dr. Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, und Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, das Podium zu den zukünftigen Entwicklungen von Wirtschaft und Sozialstaat in Deutschland. Fachpanels mit Experten wie Prof. Dr. Tanja Klenk und Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg vertiefen diese Themen.
Der zweite Tag widmet sich konkreten sozialpolitischen Handlungsfeldern, in denen Lösungen diskutiert werden. Zu den Diskutanten zählen Persönlichkeiten wie Dr. Renate Reiter und Prof. Dr. Heinz Rothgang.