Prozess gegen Onkel und Neffe wegen Terrorplänen in Bremerhaven
Zwei Männer stehen vor Gericht, weil sie einen Anschlag auf eine Klinik in Bremerhaven geplant haben sollen.
Zwei Männer stehen vor Gericht, weil sie einen Anschlag auf eine Klinik in Bremerhaven geplant haben sollen.
Am Landgericht in Bremerhaven hat der Prozess gegen einen 45-jährigen Mann und seinen 22-jährigen Neffen begonnen. Die beiden werden beschuldigt, einen Terroranschlag auf eine Klinik in Bremerhaven geplant zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Sprengstoffanschläge vorbereitet zu haben, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen.
Die Verdächtigen wurden im vergangenen Jahr festgenommen, nachdem die Polizei auf ihre Pläne aufmerksam geworden war. Laut den Ermittlungen sollen die beiden Männer Verbindungen zu extremistischen Gruppen gehabt haben. Die Sicherheitsbehörden hatten die Verdächtigen bereits seit einiger Zeit überwacht.
Die Verteidiger der Angeklagten betonten, dass ihre Mandanten die Vorwürfe bestreiten. Sie argumentieren, dass es sich bei den belastenden Beweisen um Missverständnisse und Fehlinterpretationen handelt.
Der Prozess wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Das Gericht hat umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.