Panorama

Pinguin-Maskottchen fördert Familienkontakt in JVA Bremerhaven

In Bremerhaven unterstützt ein Pinguin-Maskottchen den Kontakt zwischen Kindern und inhaftierten Eltern.

22. April 2026, 15:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 7 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

In der Justizvollzugsanstalt Bremerhaven wurde ein innovatives Projekt gestartet, das darauf abzielt, den Kontakt zwischen inhaftierten Eltern und ihren Kindern zu erleichtern. Ein zentraler Bestandteil dieses Projekts ist das Pinguin-Maskottchen Pico, das von Jugendlichen im Strafvollzug gestaltet wurde.

Justizsenatorin Claudia Schilling stellte das Projekt am 17. April 2026 vor und betonte die Bedeutung eines kinderfreundlichen Strafvollzugs. Pico soll eine einladende Atmosphäre schaffen und den Besuch für Kinder angenehmer gestalten. Geplant sind zudem ein kinderfreundlicher Empfangsbereich und eine Väter-Gruppe, die den Kontakt zu ihren Kindern erleichtern sollen.

Das Projekt wurde im Rahmen der Bemühungen um einen familiensensiblen Strafvollzug entwickelt, der die Rechte von Kindern stärkt. Senatorin Schilling erklärte: "Kinder haben ein Recht auf Kontakt mit beiden Elternteilen, auch wenn ein Elternteil im Gefängnis sitzt."

Orte

Bremerhaven

Originalquelle

t-online – Bremen

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