Neues Projekt 'Kompass' soll Hilfssystem-Lücke schließen
Das Projekt 'Kompass' startet in Bremen, um Menschen mit komplexen Problemlagen besser zu unterstützen.
Das Projekt 'Kompass' startet in Bremen, um Menschen mit komplexen Problemlagen besser zu unterstützen.
Am 1. Januar 2026 startete das Kooperationsprojekt 'Kompass – Kompetenzteam für psychische Gesundheit und soziale Stabilisierung' in Bremen. Es richtet sich an Menschen, die durch psychische Erkrankungen, soziale Probleme und Wohnungslosigkeit aus dem bestehenden Hilfesystem fallen.
Finanziert wird das Projekt über zwei Jahre hinweg durch die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz. Claudia Bernhard, die Senatorin, betont die Dringlichkeit: 'Viele Betroffene bleiben unversorgt, was zu einem Teufelskreis der Verelendung führt. Mit 'Kompass' wollen wir diese Lücke schließen.'
Das Projekt setzt auf eine fachübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Inneren Mission. Fachbereiche wie Wohnungslosenhilfe und Psychiatrie arbeiten zusammen, um einen ganzheitlichen Ansatz zu bieten. Ute Schneider-Smietana, Vorstandssprecherin, erklärt: 'Unsere Struktur als Komplexträger erlaubt es, Menschen in belastenden Situationen abgestimmt zu begleiten.'
Das Modellprojekt könnte ein wichtiger Schritt sein, um Menschen mit komplexen Problemlagen in Bremen effektiver zu unterstützen.