NABU Bremen schützt Amphibien mit Krötenzäunen
Der NABU in Bremen setzt Krötenzäune ein, um Amphibien während ihrer Wanderung zu schützen.
Der NABU in Bremen setzt Krötenzäune ein, um Amphibien während ihrer Wanderung zu schützen.
In Bremen setzt sich der Naturschutzbund Deutschland (NABU) aktiv für den Schutz von Amphibien ein. Vor allem während der Wanderungszeit im Frühjahr sind die Tiere gefährdet, da sie häufig stark befahrene Straßen überqueren müssen. Um dies zu verhindern, hat der NABU an mehreren Stellen in der Region Krötenzäune errichtet.
Diese Zäune lenken die Tiere sicher zu speziellen Übergängen, wo sie von ehrenamtlichen Helfern eingesammelt und sicher auf die andere Straßenseite gebracht werden. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Artenschutzprogramms, das darauf abzielt, die Populationen von Fröschen, Kröten und Molchen in der Region zu stabilisieren.
Der NABU ruft außerdem die Bevölkerung dazu auf, vorsichtig zu fahren und auf die Schilder an den betroffenen Straßenabschnitten zu achten. Die Krötenzäune sind ein wichtiger Bestandteil der Naturschutzarbeit im Großraum Bremen und tragen erheblich zur Erhaltung der Artenvielfalt bei.