Minister Philippi: Zuckerabgabe in Bremen überfällig
Minister Philippi drängt auf Einführung der Zuckerabgabe in Bremen und Niedersachsen.
Minister Philippi drängt auf Einführung der Zuckerabgabe in Bremen und Niedersachsen.
Der niedersächsische Minister für Gesundheit, Dieter Philippi, hat die Einführung einer Zuckerabgabe in Bremen und Niedersachsen als überfällig bezeichnet. In einem aktuellen Statement betonte Philippi, dass die Abgabe nicht nur gesundheitliche Vorteile bringen, sondern auch zusätzliche Einnahmen für die Bundesländer generieren könne. Diese sollen in Gesundheitsprojekte reinvestiert werden.
Die Diskussion um eine Zuckerabgabe ist nicht neu. Bereits zuvor hatte die Politikerin Staudte in Bremen und Niedersachsen für eine solche Maßnahme plädiert, um den Konsum von zuckerhaltigen Getränken zu reduzieren. In Bremen, einer Stadt mit einer lebendigen Getränkekultur, könnte die Einführung einer solchen Abgabe zu einer Reduzierung des Konsums ungesunder Produkte führen.
Philippi argumentiert, dass die Abgabe nicht nur die öffentliche Gesundheit fördern, sondern auch die finanziellen Mittel für wichtige Präventionsprogramme bereitstellen könne. Der Minister sieht hierin eine doppelte Chance: sowohl zur Verbesserung der Gesundheit als auch zur Erschließung neuer finanzieller Ressourcen.