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MARUM-Studie: Alte Eiszyklen beeinflussten Ozeanproduktivität

Forscher des MARUM in Bremen entdecken Zusammenhang zwischen antarktischen Eiszyklen und Ozeanproduktivität.

29. April 2026, 17:36 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Forscher des MARUM in Bremen entdecken Zusammenhang zwischen antarktischen Eiszyklen und Ozeanproduktivität.

Wissenschaftler des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen haben eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht. Eine neue Studie zeigt, dass alte Eiszyklen in der Antarktis die Produktivität der Ozeane in tausenden Kilometern Entfernung beeinflusst haben. Diese Erkenntnisse könnten das Verständnis der Klimageschichte erheblich erweitern.

Die Forscher untersuchten antarktische Eisbohrkerne und stellten fest, dass Schwankungen im Eisvolumen signifikant mit Veränderungen in der biologischen Produktivität der Ozeane korrelieren. Diese Studie hebt die Bedeutung von Ferneffekten hervor, die durch Eiszeiten ausgelöst werden.

„Unsere Ergebnisse unterstreichen, wie stark polare Klimaveränderungen die globalen Ozeane beeinflussen können“, erklärte ein Sprecher des MARUM. Diese Erkenntnisse könnten helfen, zukünftige Klimaveränderungen besser zu prognostizieren und den Einfluss von Eisschmelzen auf die Meeresökosysteme zu verstehen.

Die Forschungsergebnisse wurden in einer Fachzeitschrift veröffentlicht und tragen wesentlich zum internationalen Diskurs über Klima- und Meeresforschung bei. Das MARUM in Bremen ist bekannt für seine wegweisenden Beiträge zur Meeresforschung und Umweltwissenschaften.

Originalquelle

MARUM Bremen

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