Kinderschutz: Bremer Konferenz stärkt Zusammenarbeit
2. Bremer Kinderschutzkonferenz betont gesamtgesellschaftliche Verantwortung.
2. Bremer Kinderschutzkonferenz betont gesamtgesellschaftliche Verantwortung.
Die 2. Bremer Kinderschutzkonferenz, die am 17. April 2026 im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft stattfand, stellte die gemeinsame Verantwortung für den Kinderschutz in den Mittelpunkt. Rund 150 Fachkräfte aus Verwaltung, freien Trägern, Justiz, Polizei, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Politik kamen zusammen, um sich auszutauschen und bestehende Kooperationen zu stärken.
Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, betonte: "Kinderschutz ist eine gemeinsame Verantwortung. Es ist ein starkes Signal, dass so viele Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen an der Konferenz teilnehmen." Im Kontext häuslicher Gewalt und Vernachlässigung stießen bestehende Strukturen oft an ihre Grenzen, und Kinder sowie Jugendliche, die Gewalt miterleben oder Vernachlässigung erfahren, bewegten sich häufig zwischen den Systemen.
Ziel der Konferenz war es, Erkenntnisse aus Praxis, Wissenschaft und den beteiligten Systemen zusammenzuführen und systematisch auszuwerten. Auf Basis der Diskussionsergebnisse sollen landesweite Handlungsempfehlungen und weitere Schritte entwickelt werden.