Innenhof des Bremer Güterbahnhofs wird klimaresilient
Der Innenhof des Bremer Güterbahnhofs wird grüner und zum Modellprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung.
Der Innenhof des Bremer Güterbahnhofs wird grüner und zum Modellprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung.
Der Innenhof des Bremer Güterbahnhofs soll in den kommenden Jahren deutlich grüner werden. Dies ist Teil eines Modellprojekts für nachhaltige Stadtentwicklung. Durch Maßnahmen wie Entsiegelung und neue Begrünung entsteht ein kleines Mikroökosystem, das Hitze reduziert, Regenwasser speichert und die Artenvielfalt stärkt.
Die Umgestaltung wird durch das bundesweite "Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz" und eine Kofinanzierung der Stadt Bremen ermöglicht. Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, betont, dass das Projekt zeigt, wie natürlicher Klimaschutz praktisch aussehen kann. Mehr Grün und ein kluger Umgang mit Regenwasser verbessern das Stadtklima und fördern die Artenvielfalt.
Initiiert wurde das Projekt vom Verein Güterbahnhof Bremen – Areal für Kunst und Kultur e.V., der das Gelände seit 1997 für zeitgenössische Kunst und Kreativität nutzt. Die Initiative AG Hofgrün engagiert sich seit 2015 ehrenamtlich für die ökologische Aufwertung des Geländes.
Der Innenhof umfasst rund 7.000 Quadratmeter, wovon etwa 1.000 Quadratmeter entsiegelt und begrünt werden. Regenwasser von angrenzenden Dachflächen soll dort versickern und für die Bewässerung genutzt werden, um die Fläche bei Starkregen zu entlasten.