HSV kritisiert Vandalismus beim Nordderby in Bremen
Der HSV verurteilt die Vandalismusakte seiner Fans beim Derby in Bremen scharf.
Der HSV verurteilt die Vandalismusakte seiner Fans beim Derby in Bremen scharf.
Der Hamburger SV hat die Vandalismusakte seiner Anhänger beim jüngsten Nordderby gegen Werder Bremen scharf verurteilt. Das Spiel, das am Samstag im Weserstadion stattfand, endete mit einem 3:1-Sieg für die Bremer. Doch die sportliche Leistung geriet in den Hintergrund, als es im Anschluss zu erheblichen Sachbeschädigungen kam.
In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete der HSV die Zerstörungswut als 'blanken Vandalismus' und distanzierte sich klar von den Vorfällen. Der Verein betonte, dass solche Aktionen nicht toleriert werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssten.
Die Polizei war während des Spiels bereits mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten. Trotz ihrer Präsenz kam es zu Ausschreitungen im Gästeblock, die mehrere Festnahmen zur Folge hatten. Glücklicherweise wurden keine schweren Verletzungen gemeldet.
Der Vorfall wirft einen Schatten auf die Fanarbeit des HSV, die in den letzten Jahren verstärkt auf Dialog und Gewaltprävention gesetzt hatte. Die Vereinsführung kündigte an, die Ereignisse in enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden und Fanvertretern aufzuarbeiten.