HSV-Bosse verurteilen Fan-Skandal in Bremen
Der HSV distanziert sich von den Vorfällen beim Spiel in Bremen. Ultras waren wohl nicht beteiligt.
Der HSV distanziert sich von den Vorfällen beim Spiel in Bremen. Ultras waren wohl nicht beteiligt.
Die Führungsspitze des Hamburger SV hat sich klar von den Vorfällen beim Spiel gegen Werder Bremen distanziert. In einer offiziellen Stellungnahme verurteilten die Vereinsbosse die Ausschreitungen scharf, die sich im Rahmen des Spiels in Bremen ereigneten. Dabei soll es zu Sachbeschädigungen und Auseinandersetzungen gekommen sein.
Besonders wichtig ist dem Verein zu betonen, dass die beteiligten Personen nicht dem organisierten Ultra-Umfeld des HSV zuzurechnen sind. Diese Information sei nach intensiven Gesprächen mit den eigenen Fanvertretern und der Polizei ermittelt worden.
Die Vorfälle werfen dennoch einen Schatten auf die Fanarbeit des Vereins, der in den vergangenen Jahren verstärkt auf einen Dialog mit den Anhängern gesetzt hatte. Die Bremer Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Verantwortlichen der Vorfälle zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.
Der HSV hat angekündigt, die Ermittlungen zu unterstützen und selbst Maßnahmen zu ergreifen, um zukünftige Eskalationen zu verhindern. Auch der SV Werder Bremen hat die Vorfälle verurteilt und sich für eine friedliche Fan-Kultur ausgesprochen.