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Friseure in Bremen fordern Anzahlungen zur Terminabsicherung

Bremens Friseure verlangen jetzt Anzahlungen, um kurzfristige Terminabsagen zu vermeiden.

30. April 2026, 06:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremens Friseure verlangen jetzt Anzahlungen, um kurzfristige Terminabsagen zu vermeiden.

In Bremen haben zahlreiche Friseursalons eine neue Praxis eingeführt: Kunden werden gebeten, eine Anzahlung zu leisten, um ihre Termine zu sichern. Diese Maßnahme soll kurzfristige Absagen reduzieren, die für die Salons erhebliche finanzielle Verluste bedeuten können.

Die Anzahlungspraxis ist eine Reaktion auf die steigende Zahl von Terminabsagen, die vor allem seit der Corona-Pandemie zugenommen haben. Viele Kunden buchen Termine, erscheinen jedoch nicht, was zu Leerlaufzeiten und Einnahmeverlusten führt.

Einige Bremer Friseure berichten, dass bis zu 20 Prozent der vereinbarten Termine nicht wahrgenommen werden. Mit der neuen Regelung wollen die Salons sicherstellen, dass nur ernsthaft interessierte Kunden Termine buchen und wahrnehmen.

Die Höhe der Anzahlung variiert je nach Salon und Art der Dienstleistung. In der Regel beträgt sie zwischen 10 und 20 Euro. Bei rechtzeitiger Absage wird die Anzahlung oft zurückerstattet oder auf einen neuen Termin angerechnet.

Die Reaktionen der Kunden auf diese neue Praxis sind gemischt. Während einige Verständnis zeigen, sehen andere darin eine zusätzliche Hürde. Die Friseure hoffen jedoch, dass diese Maßnahme langfristig zu einer besseren Planungssicherheit führt.

Originalquelle

Weser Kurier

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