Fremdsprachenunterricht in Bremen: Einführung erst später
Bremens Schüler beginnen künftig später mit Fremdsprachen. Das Bildungsministerium plant Änderungen im Lehrplan.
Bremens Schüler beginnen künftig später mit Fremdsprachen. Das Bildungsministerium plant Änderungen im Lehrplan.
In Bremen und Niedersachsen wird der Beginn des Fremdsprachenunterrichts für Schüler künftig später angesetzt. Dies gab das Bildungsministerium am Montag bekannt. Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Reform des Lehrplans, die darauf abzielt, die Bildungsqualität zu verbessern.
Bislang startete der Fremdsprachenunterricht in der Regel in der Grundschule. Zukünftig sollen Schüler jedoch erst in späteren Jahrgangsstufen mit dem Erlernen von Fremdsprachen beginnen. Bildungsforscher haben festgestellt, dass ein späterer Beginn den Schülern helfen kann, sich zunächst besser auf die Grundlagen in Mathematik und Deutsch zu konzentrieren.
Das Bildungsministerium betont, dass die Reform eng mit Bildungswissenschaftlern abgestimmt wurde. Ziel sei es, die Schüler nicht zu überfordern und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, sich in den Hauptfächern zu stärken. In den kommenden Wochen sollen weitere Details zu den neuen Lehrplänen veröffentlicht werden.