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FDP-Antrag zu Tasern für Bahnmitarbeiter in Bremen abgelehnt

Der Bremer Senat hat den Antrag der FDP, Bahnmitarbeiter mit Tasern auszustatten, abgelehnt.

26. Februar 2026, 19:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Der Bremer Senat hat den Antrag der FDP, Bahnmitarbeiter mit Tasern auszustatten, abgelehnt.

Der Bremer Senat hat am Donnerstag den Antrag der FDP abgelehnt, Bahnmitarbeiter mit Taser-Waffen auszustatten. Der Antrag zielte darauf ab, das Sicherheitspersonal der Bahn mit zusätzlichen Mitteln zur Selbstverteidigung auszustatten. Die FDP argumentierte, dass Tasern helfen könnten, Angriffe auf Mitarbeiter zu verhindern und die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhöhen.

Die Mehrheit des Senats war jedoch der Meinung, dass der Einsatz von Tasern durch Bahnmitarbeiter nicht notwendig sei. Stattdessen wurde auf bestehende Sicherheitsmaßnahmen und die Zusammenarbeit mit der Polizei verwiesen. Vertreter der Grünen und der SPD äußerten Bedenken hinsichtlich der möglichen Risiken und der Verantwortung, die mit dem Einsatz von Tasern verbunden sind.

Bereits in der Vergangenheit hatte die Bremer Polizei erweiterte Befugnisse erhalten, um effektiver auf Sicherheitsbedrohungen reagieren zu können. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem den Einsatz von Bodycams und präventive Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen.

Die Diskussion um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr wird in Bremen weiterhin ein Thema bleiben. Der Senat betonte, dass die Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter durch eine verstärkte Polizeipräsenz und andere Maßnahmen gewährleistet werden soll.

Originalquelle

Weser Kurier

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